0049 170 201 19 08 contact@iosis.io

Seit geraumer Zeit lassen sich Push-Notifications auf mobilen Endgeräten ohne native Apps und auf Desktop-Browsern realisieren. Dadurch ergeben sich für Publisher und eCommerce Unternehmen neue Möglichkeiten, mit Usern direkt in Kontakt zu treten. Die profitieren von einer App-ähnlichen User Experience. In diesem Beitrag beleuchten wir den derzeitigen Status Quo der Web Push-Notifications und zeigen Potentiale auf.

Funktionsweise von Web Push-Notifications

Auf dem Smartphone haben sie sich schon vor Jahren etabliert, in der Welt der Desktop-Browser kommen sie gerade erst an – die Rede ist von Push-Notifications. Milliarden Benachrichtigungen werden jeden Tag auf die Endgeräte der Nutzer geschickt. Doch Push-Nachricht ist nicht gleich Push-Nachricht. Zuerst einmal ist relevant, ob sie mit hilfe einer nativen Smartphone-App auf dem Homescreen landet, oder ob es sich um eine sogenannte Progressive Web App (PWA) handelt. Wer noch nie etwas von PWAs gehört hat, sollte sich den Begriff besser schnell einprägen, denn vor allem Google treibt diese neuartige Form der “App ohne App” mit großen Schritten voran.

Der Unterschied der beiden Technologien ist schnell erklärt: Während eine native Smartphone-App über einen App-Store direkt auf dem Endgerät installiert wird und die Inhalte in eine feste Benutzeroberfläche lädt, ist eine Progressive Web App nichts anderes als eine Website, die der User über seinen Browser aufruft und Funktionen einer nativen App aufweist. Nun könnte man meinen, eine Progressive Web App wäre einfach eine mobiloptimierte Website (auch mobile Web App genannt), doch das würde der Technologie nicht gerecht. Der Vorteil der PWA liegt nämlich darin, dass sie Komponenten auf dem Endgerät, z.B. eine Smartphone-Kamera, direkt ansprechen kann und damit ohne native App nutzbar macht. Genau dieses Prinzip wird auch für Web Push-Notifications angewendet – und das nicht nur auf mobilen Endgeräten, sondern auch in Desktop-Browsern.

Website-Betreiber, die ihre Seite mit PWA-Funktionen ausstatten, können sich so die Einverständnis des Users zur Zustellung von Push-Notifications direkt aus Chrome, Firefox, Safari und Co. heraus holen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Website über Smartphone-, Tablet- oder Desktop-Browser aufgerufen wird. Wer einmal dem Erhalt von Web Push-Notifications zustimmt, bekommt vom Absender regelmäßig Benachrichtigungen über neuen Content und Angebote. Auf mobilen Endgeräten werden die Benachrichtigungen wie bei nativen Apps im Homescreen angezeigt, bei stationären Rechnern werden sie – je nach Browser – an einem der Bildschirmränder eingeblendet.

Google treibt Web Push-Notifications voran

Fragte man Ende 2015 Webentwickler, welche Features von nativen Mobile Apps sie im Web am meisten vermissen, lautete die häufigste Antwort “Push Notifications”. Vor allem Google hat hier in den letzten 1,5 Jahren Pionierarbeit geleistet und mit dem hauseigenen Browser Chrome eindrucksvoll gezeigt, dass Web Push-Notifications die Art und Weise verändern können, wie Webseiten zukünftig mit ihren Usern kommunizieren. Technisch betrachtet, ermöglichen sogenannte “Service Worker”, dass Benachrichtigungen auch dann angezeigt werden, wenn der User gerade nicht auf der Website des Absenders surft. Dabei handelt es sich um kleine JavaScript Anwendungen, die den Browser des jeweiligen Endgeräts empfangsbereit halten. Schnell wurde das Feature auch auf Firefox, Safari und Opera bereitgestellt. Auf Smartphones und Tablets, bei denen die Hintergrundprozesse der Browser-Apps sowieso aktiv sind, können Web Push-Benachrichtigungen jederzeit zugestellt werden, auch wenn die Browser App gerade nicht geöffnet ist. Bei stationären Endgeräten muss zumindest der Browser geöffnet sein, damit Web Push-Notifications angezeigt werden können. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer auf einem Windows-PC oder MAC seinen Browser z.B. per Task-Manager komplett schließt, kann keine Benachrichtigungen in Echtzeit erhalten.

Grundvoraussetzung für das Versenden von Web Push-Notifications ist außerdem HTTPS. Website-Betreiber, die bisher auf ein SSL-Zertifikat verzichtet haben, sollten hier also nachbessern, um den Service nutzen zu können. Diese Hürde dient in erster Linie zum Schutz der Anwender, denn gerade bei Push-Nachrichten ist es wichtig, die Herkunft der Message klar feststellen zu können.

Web Push-Notifications bieten neue Möglichkeiten für User und Unternehmen

Nachdem Progressive Web Apps und damit auch Web Push-Notifications mittlerweile marktreif sind, werden sie bei Publishern und eCommerce-Unternehmen immer beliebter. Kein Wunder, die Technologie verbindet Website-Betreiber und User eng miteinander, ohne unnötig große Hürden aufzubauen. Die Installation einer eigenen App, um über aktuellen Content oder die neusten Angebote informiert zu werden, fällt mit den Web Push-Notifications weg. Usern wird ein einfacher und bequemer Weg angeboten, nicht aktiv auf eine Website zugreifen zu müssen und dennoch stets auf dem Laufenden gehalten zu werden. Erwiesenermaßen schenken User Benachrichtigungen auf dem Homescreen oder in der Ecke ihres Bildschirms mehr Aufmerksamkeit als z.B. Anzeigen-Bannern. Dadurch ergeben sich weitaus höhere Klickraten als bei konventioneller Online-Werbung.

Ein besonderer Vorteil von Web Push-Notifications liegt im Desktop-Bereich. Um zeitnah und in Schlagzeilen-Form über neuen Content informiert zu werden, mussten User bisher z.B. auf soziale Netzwerke wie Twitter zurückgreifen. Erst durch die browserbasierte Push-Technologie ist eine tatsächliche Information in Echtzeit möglich. Darüber hinaus machen Web Push-Notifications auch den umstrittenen Ad Blockern den Gar aus. Da die Benachrichtigungen nicht im Browser selbst, sondern über die bereits beschriebenen “Service Worker” aufgerufen werden, haben Adblock Plus und Co. keine Chance, den Content zu blockieren. User behalten dabei trotzdem die volle Kontrolle darüber, wer ihnen Push-Notifications schicken darf, denn sie stimmen für jedes Endgerät einzeln dem Erhalt der Nachrichten zu – und haben jederzeit die Möglichkeit, ihre Entscheidung zu ändern.

Unternehmen, die auf direktem Weg mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt treten und bleiben wollen, profitieren enorm von den neuen Möglichkeiten der Web Push-Technologie. Schnell haben sich weltweit eine Vielzahl von Anbietern etabliert, die die Integration von Web Push-Notifications als SaaS-Lösung für Unternehmen anbieten. Auf dem deutschen Markt hat sich vor allem IOSIS mit ioPUSH einen Namen gemacht. Unabhängig vom Anbieter kristallisiert sich heraus, dass die Technologie von Usern sehr gut angenommen wird und Klickraten auf Push-Benachrichtigungen nicht selten bei durchschnittlich 20 Prozent liegen. Publisher können darüber hinaus beim Einsatz von Web Push-Notifications mit einer höheren Verweildauer auf ihren Artikeln rechnen und Online-Shops mit deutlich besseren Conversion Rates als z.B. bei Social Media Ad-Kampagnen.

ioPUSH: Web Push-Notifications kostenlos testen

Mit ioPUSH bieten wir eine der fortschrittlichsten Push-Notification-Technologien für Mobile- und Desktop-Browser. Melden Sie sich jetzt für unsere kostenlose, auf 750 Push-Subscriptions begrenzte, Basis-Mitgliedschaft an und testen Sie ioPUSH unverbindlich auf Ihrem Magazin, Blog oder Online-Shop. Die Integration in die eigene Website dauert nicht länger als drei Minuten. Kopieren Sie den bereitgestellten HTML-Code einfach in Ihre Seite. Eine Schritt-für-Schritt Anleitung dazu finden Sie in Ihrem Account.

 

Dieser Beitrag als Pressemitteilung

  • Pressemeldung (252 Wörter, WORD)
  • Lizenzfreies Bildmaterial